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Die Schweizer Hagel Versicherung blickt auf ein schadenreiches Jahr zurück. Insgesamt bezahlte die Schweizer Hagel rund 71,8 Millionen Franken aus. Im Vorjahr waren es lediglich 21,5 Millionen Franken gewesen.

Schuld an der schlechten Bilanz hat vor allem der schwere Hagelzug vom 20. Juni 2013, der allein Schäden im Umfang von 35 Millionen Franken verursachte. In Mitleidenschaft gezogen wurden vor allem Weinbaugebiete in den Kantonen Genf, Waadt, Neuenburg und Bern.

Die Schweizer Hagel erhielt letztes Jahr 9372 Schadenmeldungen aus der Schweiz. 2012 waren es 6113 gewesen. Demgegenüber verharrte das Prämienvolumen im Schweizer Geschäft bei 48,5 Millionen Franken, wie die Versicherung zu ihrer Delegiertenversammlung am Samstag in Lausanne mitteilte. Das Verhältnis von Schäden und Prämien liege bei ausserordentlich hohen 148 Prozent.

Hagelschäden nehmen zu

Die Versicherung hat festgestellt, dass Hagelschäden seit dem Anfang der neunziger Jahre deutlich zunehmen. Seit zehn Jahren waren die Hagelschäden in der Schweiz jeweils höher als die Prämieneinnahmen der Versicherung. Im Mittel war die Schadensumme jeweils 10 Prozent höher als die Prämieneinnahmen.

Die Prämien und Versicherungsdeckungen würden deshalb überprüft und gegebenenfalls angepasst, schrieb die Schweizer Hagel. Die Versicherung ist nicht nur in der Schweiz, sondern auch im angrenzenden Ausland tätig.

In Italien und in Frankreich stieg das Prämienvolumen um 14 Prozent auf 68,4 Millionen Franken. Nach Hagelfällen, Überschwemmungen, starken Regenfällen und Stürmen lag das Verhältnis von Entschädigungen und Prämien bei durchschnittlichen 81 Prozent. Es wurden Schäden im Umfang von 55,2 Millionen Franken vergütet.

In allen drei Ländern betrug die Zahl der Schadenfälle 19'714 (Vorjahr: 18'522). Das Prämienvolumen stieg um 68 Prozent auf 116,9 Millionen Franken. Insgesamt musste die Schweizer Hagel einen Verlust von 17,9 Millionen Franken verbuchen, auf Kosten ihrer Schwankungsreserve.

SDA-ATS