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Der bekannte Theologe und Kirchenkritiker Hans Küng fordert Vitus Huonder, den Bischof von Chur, zum Rücktritt auf. Huonder sei in der gleichen Situation wie der libysche Diktator Muammar al-Gaddafi, dem die Generäle davonlaufen.

Dies sagt Küng in einem Interview in der "Südostschweiz am Sonntag". Huonder sei nicht mehr in der Lage, das Bistum Chur zu führen. Elf von 17 Dekanen haben sich inzwischen von Bischof Vitus Huonder distanziert. Er, Küng, würde in einer solchen Situation als Bischof zurücktreten.

Die katholische Kirche habe nichts gelehrt aus der Krise der neunziger Jahre um den umstrittenen Bischof Wolfgang Haas, sagt Küng weiter. Damals liefen der katholischen Kirche im Bistum Chur die Gläubigen in Scharen davon. Heute ist Haas Erzbischof des Fürstentums Liechtenstein.

Als Amédée Grab Bischof von Chur war, habe Ruhe geherrscht im Bistum. Doch jetzt habe die katholische Kirche in Rom dem Bistum mit Vitus Huonder wieder einen "Ultrakonservativen" vorgesetzt. "Jetzt geht es halt wieder schlecht".

Dass sich der Bischof von Chur bei der Kongregation für die Bischöfe in Rom Rat holen will für die Bewältigung der aktuellen Krise, hält Küng gar nichts: Es sei schlecht, die Leute um Rat zu fragen, die einen schon bisher falsch beraten hätten.

Auslöser der jüngsten Krise im Bistum Chur war der Rücktritt von Ernst Fuchs als Leiter des Priesterseminars und von Andreas Rellstab als Generalvikar.

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SDA-ATS