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Harter Franken drückt Hilti ins Umsatzminus

Der harte Franken macht auch dem Liechtensteiner Hilti-Konzern weiter zu schaffen. In Lokalwährungen steigerte der Bauindustrie-Zulieferer den Umsatz im 2015 zwar, in Franken dagegen gab es einen Rückschlag.

Ein Umsatzwachstum von 5,8 Prozent in Lokalwährungen meldete der Liechtensteiner Konzern aus Schaan am Freitag. In Franken sank der Gesamtumsatz des vergangenen Jahres um 2,5 Prozent oder 113 Millionen Franken auf 4,384 Milliarden Franken.

Die massive Frankenaufwertung und volatile Märkte, insbesondere in den Wachstumsregionen, hätten 2015 zu einem anspruchsvollen Geschäftsjahr gemacht, schrieb der Konzern.

Angesichts dieser Herausforderungen sei das Hilti zufrieden mit der erreichten Umsatzsteigerung, wird CEO Christoph Loos zitiert. Weniger erfreulich sei, dass der Konzern durch die Umrechnung in Franken mehr als acht Prozentpunkte an Wachstum verliere.

Weiter vorwärts

Hilti hielt letztes Jahr eigenen Angaben zufolge an der Vorwärtsstrategie fest und investierte in den Aufbau von Vertriebskapazitäten. Dadurch sei das Umsatzwachstum in den letzten Monaten beschleunigt worden. Diesen Kurs will Hilti im laufenden Jahr beibehalten und die Marktanteile ausbauen.

Den detaillierten Jahresabschluss 2015 publiziert der Liechtensteiner Konzern am 18. März 2016.

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