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Die besten Golfer des Omega European Masters in Crans-Montana haben am Sonntag viel Arbeit vor sich. Sie müssen zuerst noch mehrere Löcher der 3. Runde und danach die komplette 4. Runde spielen.

Am verregneten dritten Wettkampftag auf dem Walliser Hochplateau setzte eine hartnäckige Nebelbank den Golfern wie auch den Organisatoren zu. Der Nebel verunmöglichte am Nachmittag während fast zwei Stunden jedes Spiel, sodass das mit 2,7 Millionen Euro dotierte Turnier letztlich für zweieinhalb Stunden unterbrochen blieb. Die restliche Zeit reichte längst nicht aus, damit alle Spieler die dritte Runde am vorgesehenen Tag komplettieren konnten.

Der Kampf um den Sieg und die Nachfolge des Schweden Alexander Noren, der mit sechs Schlägen Rückstand kaum noch Chancen auf die erfolgreiche Titelverteidigung hat, ist komplett offen. In Führung liegt wie nach der 2. Runde Scott Hend. Der Australier, der vor einem Jahr Alex Noren in einem Stechen unterlag, führt zwei Schläge vor einer Dreiergruppe. Weitere elf Spieler folgen dicht gedrängt mit drei und vier Schlägen Rückstand.

Unter allen Siegesanwärtern ist Matthew Fitzpatrick hervorzuheben. Der Engländer aus Sheffield hat mit 23 Jahren schon drei Turniere auf dem europäischen Circuit gewonnen, gehörte 2016 Europas Auswahl im Ryder Cup an und war zuletzt an den Majorturnieren regelmässig unter den Finalisten. Er gilt als eine der grössten Hoffnungen des europäischen Golfsports. Für den Walliser Turnierdirektor Yves Mittaz wäre er ein Wunschsieger.

Die übrigen Golfer mit klangvollen Namen haben ihre Siegeschancen in der 3. Runde eingebüsst. Die Engländer Lee Westwood und Luke Donald liegen gemeinsam im 60. Rang. Miguel Angel Jimenez spielte bei den garstigen Bedingungen eine 77er-Runde, die ihn an die 75. Stelle unter den 77 Finalisten zurückführte.

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SDA-ATS