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Spannung und Nervenkitzel im Championat von St. Moritz in der mit 75'000 Franken Preisgeld zweithöchst dotierten Prüfung am CSI im Engadin: Das letzte Hindernis entscheidet.

Als der Deutsche Markus Beerbaum am letzten Hindernis scheiterte, durfte sein Landsmann Felix Hassmann jubeln. Hervorragender Vierter wurde Niklaus Rutschi im Sattel des erst neunjährigen Inländers Cardano, dem Nachfolger von Windsor, der altershalber aus dem Sport zurückgezogen wurde. Der Luzerner ritt in der Finalrunde, die 11 der 43 gestarteten Teilnehmer erreichten, klug und mit gedrosseltem Risiko. Seine Taktik wurde belohnt.

Pech bekundete Edwin Smits, der eingebürgerte Holländer. Der Schweizer Meister von 2016 forcierte mit seinem sprungkräftigen Schimmel Rouge Pierville mehr, scheiterte aber wie Markus Beerbaum mit Charmed am letzten Hindernis, einem tückischen Oxer vor dem Gästerestaurant. Immerhin schaute Platz 6 heraus.

Noch mehr haderte Paul Estermann. Der Luzerner aus Hildisrieden blieb mit Lord Pepsi im Initialkurs ebenfalls fehlerlos, verpasste aber die Entscheidungsrunde als 13. wegen der schlechtesten Zeit aller makellosen Reiter.

Der 31-jährige Felix Hassmann aus Nordrhein-Westfalen, dieses Jahr schon Sieger im GP von Spangenberg und Fünfter im Preis von Europa in Aachen, wägte das Risiko am besten ab. Er drückte aufs Tempo, wo es ihm abgebracht schien, und dosierte leicht, wo es knifflig wurde. 18'750 Franken Preisgeld belohnten seine kluge Taktik.

Zuvor endete das zweite Zweiphasen-Springen am Fünfsterne-CSI mit einem Schweizer Triumph. Nach Martin Fuchs mit Cristo am Starttag dominierte nun Pius Schwizer mit Balou Rubin die Konkurrenz. Als zweitletzter Reiter des 47-köpfigen Startfeldes verdrängte er in der zweiten Phase seinen bis dahin führenden Landsmann Romain Duguet mit dem erst achtjährigen, talentierten Hengst Vancouver auf den Ehrenplatz. Fünf Hundertstel entschieden für den Team-Europameister von 2009 und gegen den diesjährigen Weltcupzweiten aus Muri bei Bern.

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SDA-ATS