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Der Hauptpreis des diesjährigen Zurich Film Festivals geht an den mexikanischen Film "La Jaula De Oro". Der Schweizer Dokumentarfilm "Neuland" wurde bei der Preisverleihung am Samstag ebenfalls mit einem "Goldenen Auge" ausgezeichnet.

Der Film von Anna Thommen zeigt Schülerinnen und Schüler einer Basler Integrationsklasse. Der Beitrag setzte sich im Dokumentarfilmwettbewerb der Länder Deutschland, Österreich und Schweiz durch.

Der mit dem Hauptpreis gekürte Film "La Jaula De Oro" von Diego Quemada-Diez handelt von einer Gruppe Teenager und ihrer beschwerlichen Reise von Guatemala City nach Kalifornien unter dem Motto "Im Norden ist alles besser". Petra Volpes Werk "Traumland", das sich der Strassenprostitution am Zürcher Sihlquai annimmt, ging leer aus.

"Finsterworld" doppelt ausgezeichnet

Die deutsche Tragikomödie "Finsterworld" von Regisseurin Frauke Finsterwalder setzte sich beim Wettbewerb der deutschsprachigen Spielfilme durch und erhielt darüber hinaus den Kritikerpreis. Auch der Publikumspreis ging nach Deutschland, für "Journey To Jah".

Zu den weiteren Preisträgern des 9. Zurich Film Festival gehört Kaspar Astrup Schroeders "Lej En Familie". Das dänische Porträt eines Firmenchefs mit einer eigenartigen Geschäftsidee erhielt ein "Goldenes Auge" für den besten internationalen Dokumentarfilm.

Erstmals verliehen wurde in diesem Jahr das "Kleine Goldene Auge" für den besten Streifen in der Sektion "Kinder- und Familienfilme". Ausgezeichnet wurde der britische Beitrag "Believe" von David Scheinmann.

Die Preise sind mit jeweils 20'000 Franken dotiert. Dazu kommen 60'000 Franken für die Promotion des Films in den Schweizer Kinos.

16 Weltpremieren

Am diesjährigen Zurich Film Festival, das am (morgigen) Sonntag zu Ende geht, waren 122 Filme zu sehen, darunter 16 Weltpremieren. Wie im letzten Jahr fanden zahlreiche Hollywoodstars ihren Weg nach Zürich. Harrison Ford und Hugh Jackman holten sich jeweils einen Award für ihr Lebenswerk ab.

Auch die Jurys waren illuster besetzt. Bewertet wurden die Filme unter anderem von den Schweizer Regisseuren Marc Forster und Markus Imhoof sowie der deutschen Schauspielerin Veronica Ferres.

SDA-ATS