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Ein Kommando-Zentrum in Honolulu überwacht den Sirenentest am Freitag.

KEYSTONE/AP/CALEB JONES

(sda-ats)

Der US-Bundesstaat Hawaii hat am Freitag erstmals seit dem Ende des Kalten Krieges wieder Sirenen getestet, die vor einem atomaren Angriff warnen sollen. Hintergrund ist eine mögliche Bedrohung durch Nordkorea.

Der Pazifik-Staat hatte diese Massnahme zuvor angekündigt, um Hawaiis Einwohner so für einen Ernstfall zu sensibilisieren. Pjöngjang hatte in den vergangenen Monaten mehrfach gedroht, US-Gebiet zu attackieren.

Erst sei das übliche Warnsignal für Naturkatastrophen, wie Tsunami oder Hurrikans, getestet worden, gefolgt von der einminütigen Sirene, die vor atomaren Angriffen warnt, berichtete die Zeitung "Star Advertiser". Der Signalton habe bei ihm Gänsehaut ausgelöst, sagte ein Urlauber aus Oregon dem Blatt. Die Sirenen sollen am ersten Wochentag eines jeden Monats getestet werden.

Hawaii liegt etwa 7400 Kilometer von Nordkorea entfernt. Dort leben etwa 1,4 Millionen Menschen. Auf Hawaii ist auch das Pazifikkommando der US-Flotte stationiert.

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SDA-ATS