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Der starke Regen, der in der Nacht auf Pfingstsonntag in Teilen der Schweiz niederging, war von Gewittern begleitet. (Archivbild)

(sda-ats)

Eine Kaltfront hat dem Frühsommer an Pfingsten ein vorläufiges Ende bereitet. Am Samstag und in der Nacht auf Sonntag fielen in der Schweiz durchschnittlich 10 bis 30 Liter Regen pro Quadratmeter. Teilweise waren es fast 50 Liter.

Die grössten Niederschlagsmengen wurden gemäss Wetterdienst MeteoNews im Grenzgebiet der Kantone Luzern und Bern rund um den Napf gemessen. Auf dem Napf selber gingen zwischen Samstag 10.00 Uhr und Sonntag 6.30 Uhr 48 Liter pro Quadratmeter nieder, in Flühli LU im Entlebuch 41 Liter.

In Boltigen BE im Simmental sowie in Wünnewil FR im Sensebezirk wurden je 38 Liter registriert. Die grossen Niederschlagsmengen fielen fast ausnahmsweise im westlichen Teil des Landes. In der östlichen Hälfte der Schweiz verzeichnete einzig Hirzel ZH mit 37 Litern eine grosse Niederschlagsmenge.

Bereits am Samstagvormittag entstanden über dem Jura die ersten Gewitter, am Nachmittag folgten im Raum Bern und am Alpstein kräftige Gewitter. Am Abend gewitterte es hauptsächlich in der Zentralschweiz sowie im Raum Zürich und in der Nacht gab es in der Ostschweiz am Bodensee eine Blitzshow.

Feuerwehren mussten ausrücken

Einige Kantone und Feuerwehren meldeten Einsätze. Bei der kantonalen Notrufzentrale des Kantons Thurgau gingen rund 80 Schadensmeldungen ein. In den meisten Fällen mussten sie Keller auspumpen. In der Stadt Bern bewältigte die Berufsfeuerwehr 15 Einsätze und führte Kontrollen an der Aare durch.

Bei der Kantonspolizei Solothurn gingen rund 30 Meldungen über Wassereinbrüche in Keller und Tiefgaragen ein. Die meisten Fälle betrafen den Bezirk Lebern. Betroffen waren vor allem Haushalte in den Gemeinden Bellach, Bettlach, Langendorf und Selzach.

SDA-ATS

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