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Der heftigste Sonnensturm seit fünf Jahren könnte in den nächsten Tagen den GPS-Empfang und die Stromversorgung auf der Erde stören. Das meldete der US-Wetterdienst am Mittwoch aufgrund von Beobachtungen der Weltraumbehörde NASA.

Den Höhepunkt erreichte der Sonnensturm demnach am Dienstagabend mitteleuropäischer Zeit. Bei einem solchen Ausbruch, der von Forschern als "koronaler Massenauswurf" (KMA) bezeichnet wird, werden elektrisch geladene Partikel ins All geschleudert - diesmal handelte es sich um eine riesige Partikelwolke.

Die Wolke sei anschliessend zurück zur Sonne gesunken und habe fast die halbe Sonnenoberfläche bedeckt. Die Eruption sei "ziemlich dramatisch" gewesen, sagte der Projektleiter für die Vorhersage des Weltraumwetters beim US-Wetterdienst NWS, Bill Murtagh. Es sei "faszinierend zu beobachten" gewesen.

Geringe Auswirkungen

Auch die NASA wertete das Spektakel als "optisch eindrucksvoll". Weil die Eruption aber nicht direkt auf die 150 Millionen Kilometer entfernte Erde gerichtet war, gehen die Experten davon aus, dass die Auswirkungen auf der Erde "eher gering" ausfallen werden.

Der NWS stufte die Sonneneruption nur in die mittelschwere Kategorie M-2 ein. Auf der Erde könnte die Eruption ab Mittwochabend um 20 Uhr mitteleuropäischer Zeit zu kleinen oder mittelschweren geomagnetischen Stürmen führen, die in der Regel zwischen 24 und 48 Stunden dauern. Dadurch könne es zu Störungen in Stromnetzen und bei der Satellitennavigation kommen.

Québec im Dunkeln

Grosse Sonneneruptionen und die dadurch entstehenden Sonnenstürme auf der Erde können auch negative Auswirkungen auf Elektronikgeräte und Stromnetze haben. So führte 1973 eine Sonneneruption zu einem Stromausfall in der kanadischen Provinz Québec - sechs Millionen Menschen sassen damals im Dunkeln.

Als Folge des Sonnensturms rechnet die NASA auch mit spektakulären Polarlichtern am Mittwoch und Donnerstag. Polarlichter entstehen durch die Verformung des Erdmagnetfelds während eines Sonnensturms. Die geladenen Teilchen des Sonnenwinds strömen an den Feldlinien entlang zu den Erdpolen, wo sie Lichtbänder oder -bögen in verschiedenen Farben hervorrufen.

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