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Heimleiter lässt Behinderte zwölf Stunden im Auto sitzen

Madrid - Zwei behinderte spanische Rentner sind in einem Kleinbus zu Tode gekommen, weil der Betreiber eines Altersheims sie in dem Fahrzeug vergessen hatte. Die beiden Männer in Rollstühlen hatten in Ciempozuelos bei Madrid mehr als zwölf Stunden im Auto verbracht.
Der Heimleiter hatte sie zu ihren Familien bringen sollen. Wie die Ermittler am Montag mitteilten, wurde der 47-Jährige wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung festgenommen. Er hatte die beiden an Demenz leidenden 83- und 87-jährigen Männer offenbar vergessen, weil er an diesem Tag seinen Geburtstag feierte.
Die Leichen der Rentner wurden in dem Kleinbus erst entdeckt, nachdem die Angehörigen Alarm geschlagen hatten. Woran die Männer gestorben sind, war zunächst nicht bekannt.

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