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Der im vergangenen Jahr verstorbene Aktionskünstler Christoph Schlingensief erhält posthum den Hein-Heckroth-Bühnenbildpreis 2011. Schlingensiefs Witwe Aino Laberenz wird die mit 5000 Euro dotierte Auszeichnung am 10. April in Giessen entgegen nehmen.

Schlingensief sei "eine der originellsten Erscheinungen im kulturellen Leben Deutschlands der vergangenen 30 Jahre", begründete die Jury ihre Entscheidung. Er habe Theater und Kunst auf eine unverwechselbare Weise geprägt.

Der Hein-Heckroth-Bühnenbildpreis wird alle zwei Jahre vom Hessischen Kunstministerium gemeinsam mit der Hein-Heckroth-Gesellschaft und der Stadt Giessen verliehen. Bisherige Preisträger waren Erich Wonder, Karl-Ernst Herrmann, Achim Freyer und Robert Wilson.

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SDA-ATS