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Die Basilika Santa Croce bleibt für die Ermittlungen vorerst geschlossen, Polizisten sichern das Gebäude ab: Ein 52-jähriger Spanier war am Vortag von einem herabfallenden Stein erschlagen worden. Die Staatsanwaltschaft folgt dem Verdacht der fahrlässigen Tötung.

KEYSTONE/EPA ANSA/MAURIZIO DEGL INNOCENTI

(sda-ats)

Nachdem ein Mann von einem herabfallenden Stein in einer der bedeutendsten Kirchen von Florenz erschlagen wurde, ermittelt die Staatsanwaltschaft. Es geht um den Verdacht der fahrlässigen Tötung.

Italiens Kulturminister Dario Franceschini forderte die schnelle Aufklärung des "dramatischen" Vorfalls, wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtete. Am Freitag blieb die Basilika Santa Croce geschlossen, wie es in einer Mitteilung hiess.

Der 52-jährige Tourist aus Spanien hatte am Donnerstag die Basilika mit seiner Frau besucht, als sich aus ungeklärter Ursache das obere Stück einer Säule löste. Das Deckenelement, das den Spanier am Kopf getroffen habe, sei etwa 30 Zentimeter gross gewesen, berichtete Ansa.

Das Direktorium der Franziskanerkirche sprach den Angehörigen des Opfers sein Beileid aus und versicherte höchstes Mass an Zusammenarbeit mit den Ermittlungsbehörden. Die Basilika wird auch als "Pantheon" oder Tempel italienischer Grössen bezeichnet, weil sich darin die Grabstätten von Michelangelo, Galileo und Machiavelli befinden.

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