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In Zukunft werden durch London auch "Black Cabs" mit Hybrid-Motoren fahren. (Archiv)

KEYSTONE/AP/LEFTERIS PITARAKIS

(sda-ats)

Die berühmten schwarzen Londoner Taxis werden umweltfreundlicher. Der Hersteller der "Black Cabs", das Unternehmen London Taxi Company (LTC), eröffnete am Mittwoch eine neue Fabrik, in der Taxis mit Hybrid-Motoren hergestellt werden.

Das Unternehmen investierte für die neue Produktionsstätte an seinem Standort im zentralenglischen Coventry 300 Millionen Pfund (rund 371 Millionen Franken). Laut einer Firmenmitteilung ist es die erste Fabrik allein für Hybridfahrzeuge in Grossbritannien.

In der neuen Fabrik können jährlich mehr als 20'000 Fahrzeuge vom Band rollen. LTC baut seit 69 Jahren die berühmten "Black Cabs". Die ersten Hybrid-Taxis sollen Ende dieses Jahres in London zum Einsatz kommen. "Der heutige Tag bedeutet die Wiedergeburt der London Taxi Company", erklärte LTC-Chef Chris Gubbey.

Chinesische Investition

Durch die neue Fabrik schuf LTC 1000 neue Arbeitsplätze, darunter 200 Jobs für Ingenieure. Die Fabrik in Coventry ist die erste Investition des chinesischen Konzerns Geely in der britischen Automobilindustrie. Geely hatte LTC 2013 übernommen, dem Konzern gehört auch Volvo. Die Taxis sollen mit einer Technologie betrieben werden, die bereits in Volvo-Motoren verwendet wird.

Die Hybrid-Technologie ermöglicht es Autos, zwischen dem Antrieb durch einen Benzinmotor und einen Elektromotor zu wechseln. Der aufladbare Elektromotor kann über eine gewisse Distanz emissionsfrei fahren. Bei längere Strecken kommt der Benzinmotor zum Einsatz.

In Grossbritannien müssen neu verkaufte Taxis ab dem Jahr 2018 umweltschonende Antriebe haben. Dieselmotoren werden dann gar nicht mehr zugelassen sein. Die britische Regierung unterstützte das Projekt von LTC mit 16,1 Millionen Pfund.

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SDA-ATS