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Der frühere FCB-Präsident Bernhard Heusler zieht die Konsequenzen aus seiner Beraterfunktion beim Schweizerischen Fussballverband. Er tritt per sofort aus dem Zentralvorstand des SFV aus.

Heusler unternahm mit seinem Rückzug den Schritt, den man so von ihm erwartet hatte. Der Entscheid steht in Zusammenhang mit dem Mandat seiner Beratungsfirma HWH, im SFV die etablierten Strukturen und Organisationsabläufe zu analysieren und zu optimieren. Am Freitag hatte SFV-Präsident Gilliéron publik gemacht, bei der Reformierung des Verbandes auf die Dienste der HWH zu zählen. Neben Heusler stehen der Basler Firma mit Georg Heitz und Stephan Werthmüller zwei weitere FCB-Erfolgsgaranten vor.

Noch am Freitag hatte Gilliéron erklärt, Heusler werde "punktuell in Ausstand treten", ansonsten die Arbeit im Zentralvorstand aber weiterführen. Vier Tage später zieht sich Heusler nun doch ganz zurück, um Interessenskonflikte zu verhindern. Mit seinem Verzicht beseitigt er mögliche Nebengeräusche.

Ohnehin ist das ehemalige FCB-Erfolgstrio Heusler, Heitz und Werthmüller durch den Auftrag des SFV zum einflussreichsten Akteur im Schweizer Fussball aufgestiegen. Gemeinsam erarbeiten sie Vorschläge zur Zukunftsgestaltung des Verbandes. Und dieser hat ihnen am Freitag quasi zugesichert, die von ihnen vorgeschlagenen Änderungen auch umzusetzen.

Heusler gab überdies bekannt, sich 2019 auch nicht als Kandidat für die Nachfolge von Verbandspräsident Peter Gilliéron zur Verfügung zu stellen. "Steht eine mögliche Kandidatur meinerseits weiterhin im Raum, so kann dies nicht im Interesse einer unabhängigen Erfüllung des Auftrags sein", erklärte Heusler in einem Communiqué des SFV.

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SDA-ATS