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US-Aussenministerin Hillary Clinton hat das ägyptische Volk bei ihrem ersten Besuch in Kairo seit dem Sturz Husni Mubaraks in seinem Wunsch nach politischen Reformen bestärkt. Ausserdem rief sie die Übergangsregierung in Ägypten auf, ihre zugesagten demokratischen Reformen umzusetzen.

"Den Menschen in Ägypten möchte ich sagen, dass dieser Moment der Geschichte euch gehört", erklärte Clinton nach einem Gespräch mit dem neuen ägyptischen Aussenminister Nabil al-Arabi in Kairo. "Das ist eure Leistung, ihr habt Barrieren durchbrochen und Hindernisse überwältigt, um dem Traum der Demokratie zu folgen."

Clinton rief die Menschen in Ägypten ausserdem dazu auf, den Moment zu nutzen und auf dem Erfolg der Revolution aufzubauen. Der Weg zu Wahlen und grösserer Freiheit werde nicht einfach, jedoch würden die USA dabei helfen.

Die derzeitige Übergangsphase sei genau so bedeutend wie die friedlichen Proteste, die zum Sturz Mubaraks geführt hätten, sagte Clinton.

Sie begrüsste die Ankündigung des ägyptischen Innenministeriums vom Dienstag, die gefürchtete Staatssicherheitsbehörde auflösen zu wollen. Nun müsse sich Ägypten auf freie und faire Wahlen vorbereiten, um "politische Führer hervorzubringen, die auf das Streben des Volks eingehen".

Am Mittwoch reist Clinton nach Tunesien weiter. Vor ihrer Ankunft in Ägypten war sie am Montagabend in Paris mit Vertretern der libyschen Opposition zusammengetroffen. Es habe ein offenes Gespräch gegeben "über Wege, wie die USA das libysche Volk in seinem Kampf gegen das Gaddafi-Regime unterstützen können", sagte Clintons Sprecher Philippe Reines.

Das Treffen war das erste zwischen Vertretern Washingtons und der libyschen Opposition auf höchster Regierungsebene seit Ausbruch der Kämpfe zwischen den Truppen von Machthaber Muammar al-Gaddafi und den Aufständischen.

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SDA-ATS