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Nach dem Ende der Wirtschaftskrise will der Baugerätehersteller Hilti wieder Gas geben: Umsatz und Gewinn sollen wieder deutlich zulegen. Um das grössere Geschäftsvolumen zu bewältigen, braucht Hilti mehr Personal.

Im laufenden Jahr sollen deshalb gut 1000 neue Leute eingestellt werden, sagte Finanzchef Christoph Loos am Freitag am Rande der Bilanzmedienkonferenz in Zürich im Gespräch mit der Nachrichtenagentur SDA. In der Krise hatte der Liechtensteiner Konzern Arbeitsplätze gestrichen, um zu sparen. Der Personalbestand sank 2009 um rund 1300 Stellen auf noch 19'709.

Man habe aber nicht so stark abgebaut wie ursprünglich geplant, sagte Konzernchef Bo Risberg vor den Medien und Analysten. Das Geschäft habe sich im Jahr 2010 nach einem schwachen Beginn immer mehr erholt. Die vorgesehenen Kosteneinsparungen seien weitgehend erreicht.

Ast nicht absägen

In einigen Ländern wie in Spanien und Nordamerika, wo das Geschäft eingebrochen sei, habe Hilti das Personal stark abgebaut. Gleichzeitig habe man aber in anderen Ländern, die gut liefen, neue Leute eingestellt. Dies sei beispielsweise im deutschsprachigen Raum der Fall gewesen.

Insgesamt nahm die Zahl der Arbeitsplätze um rund 600 auf 20'305 per Ende Dezember 2010 zu. Die Kurzarbeit sei in allen Werken vorbei, sagte Loos.

"Wir haben abgebaut, aber sehr verhalten, um nicht den Ast abzusägen, auf dem wir sitzen", sagte Verwaltungsratspräsident Pius Baschera. Davon profitiere Hilti jetzt, sagte Loos: Man könne den Umsatz bereits mit dem bestehenden Personalbestand steigern.

Im laufenden Jahr soll es wieder kräftig bergauf gehen. "Wir erwarten 2011 ein Wachstum im einstelligen oder vielleicht sogar im zweistelligen Prozentbereich", sagte Risberg. Die Betriebsgewinnmarge solle von 6,8 Prozent auf über 8 Prozent klettern, sagte Loos der SDA. Das wäre grob gerechnet ein Betriebsgewinn von 350 Mio. Fr. bei unveränderten Wechselkursen.

2010 hatte Hilti den Umsatz - gebremst durch den starken Franken - lediglich um 2,2 Prozent auf 3,93 Mrd. Fr. erhöht. Der Betriebsgewinn verbesserte sich indes um mehr als die Hälfte von 172 Mio. auf 268 Mio. Franken.

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SDA-ATS