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Hirscher gewinnt seine zweite Goldmedaille

Marcel Hirscher nutzt auch seine zweite Chance. Nach Gold in der Kombination vom letzten Dienstag sichert sich der Österreicher auch den Olympiasieg im Riesenslalom.

Hirscher fuhr im wichtigsten Riesenslalom des Winters so dominant, wie er dies im Weltcup schon so oft getan hat. Der knapp 29-jährige Salzburger, der schon zur Halbzeit überlegen geführt hatte, siegte 1,27 Sekunden vor dem Norweger Henrik Kristoffersen. Bronze ging an den Franzosen Alexis Pinturault.

Marcel Hirscher trat so dominant auf wie er dies schon den ganzen Winter getan hat. Gestärkt durch seine Goldmedaille in der Kombination, die viel Druck von seinen Schultern genommen hatte, legte er schon im ersten Lauf die Basis zum zweiten Olympiasieg. Um 63 Hundertstel distanzierte er den zweitklassierten Franzosen Alexis Pinturault ab. Im zweiten Durchgang nahm er gegen Ende etwas Tempo raus, aber das reichte noch immer zu einem locker herausgefahrenen Sieg. Man hatte immer irgendwie das Gefühl, Hirscher hätte noch schnell sein können, wenn es dies gebraucht hätte.

Kristoffersen "Best of the Rest"

Henrik Kristoffersen freute sich darüber, der Beste des Rests zu sein. Nach dem ersten Durchgang schien der Norweger bereits entscheidend geschlagen, doch dank Laufbestzeit - vier Hundertstel vor Hirscher - stiess er noch vom 9. auf den 2. Platz vor. Damit sicherte sich Kristoffersen - der schon im Weltcup in drei der fünf Riesenslaloms Zweiter hinter Hirscher geworden war, seine zweite Olympia-Medaille. Dritter war er 2014 in Sotschi im Slalom.

Alexis Pinturault errang wie Hirscher seine zweite Medaille an diesen Spielen. Nach Silber in der Kombination gab es für ihn Bronze im Riesenslalom, wie schon vier Jahre zuvor in Sotschi. Pinturault führte eine starke französische Mannschaft an, die zu viert in den Top 7 vertreten war.

Bester Schweizer war der Walliser Loïc Meillard. Der 21-jährige Walliser belegte bei seinem Olympia-Debüt Platz 9. Nach dem ersten Lauf hatte er auf Position 12 gelegen, unmittelbar vor Mauro Caviezel, der danach in den 15. Schlussrang zurückfiel. Der mit der hohen Nummer 54 gestartete Luca Aerni kam auf Platz 19, Justin Murisier, der nominell stärkste Fahrer des Schweizer Quartetts, schied schon im ersten Lauf aus.

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