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Hochschuldozenten sehen Bologna-Reform noch nicht am Ziel

Dieser Inhalt wurde am 15. November 2010 - 17:17 publiziert
(Keystone-SDA)

Zürich - Die Bologna-Reform ist noch nicht am Ziel. Dieser Meinung sind Wissenschaftlervereinigungen aus der Schweiz, Österreich und Deutschland, die sich zu einer Tagung in Zürich getroffen haben. Die Erhöhung der Mobilität der Studierenden sei nicht oder erst unvollständig erreicht worden.
Dasselbe gelte für das gesteckte Ziel, den Studienplatzwechsel durch ein Kreditpunkte-System zu vereinfachen, teilten die Vereinigung der Schweizerischen Hochschuldozierenden (VSH), der Universitätsprofessorenverband Österreich (UPV) und der Deutsche Hochschulverband (DHV) am Montag gemeinsam mit. An vielen Hochschulen habe es dagegen Fortschritte bei den Stundenplänen gegeben.
Einig sind sich die Vereinigungen darin, dass der Master und nicht etwa der Bachelor als berufsqualifizierender Regelabschluss gelten soll. Dies schliesse indes nicht aus, dass der Bachelor in einigen Fächern berufsqualifizierend sein könne, heisst es in der Mitteilung weiter.
Ausserdem fordern die Dozierenden, dass Bachelor- und Masterstudium an den Universitäten denselben wissenschaftlichen Ansprüchen genügen müssten. Die wissenschaftliche Ausbildung dürfe nicht erst in der Masterphase beginnen. Dies sei im Interesse der Studierenden an einer qualitativ hohen Ausbildung, halten die Dozenten fest.

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