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Die Hochwasserlage hat sich im Süden Deutschlands am Sonntag dramatisch zugespitzt. Mehrere Städte riefen Katastrophenalarm aus. In der Nacht überschwemmten überlaufende Flüsse weitere Strassen in Bayern, Sachsen und Baden-Württemberg.

Tagelanger Dauerregen und anschwellende Flusspegel überforderten die Einsatzkräfte in Passau und Rosenheim. Die beiden bayerischen Städte riefen am Sonntag Katastrophenalarm aus. Auch der Inn, der in Passau in die Donau fliesst, bereite zunehmend Probleme und schwelle stark an.

Katastrophenalarm gab es auch in der Stadt Chemnitz: Der gleichnamige Fluss trat über die Ufer und überschritt kurzzeitig die Schwelle der Hochwasser-Alarmstufe 4. Für die Zwönitz galt bereits die höchste Alarmstufe. Auch in Zwickau und im Landkreis Leipzig riefen die Behörden den Katastrophenfall aus.

Zwei Menschen vermisst

In Sachsen wurden vor allem im mittleren und westlichen Erzgebirge am Sonntag weiter erhebliche Niederschläge erwartet, teilte das Umweltministerium mit. Mittlerweile seien auch die Rückhalteräume einiger Talsperren nahezu ausgelastet.

Nach Angaben von Rettungskräften und Polizei trat auch der Neckar bei Tübingen über die Ufer. In Reutlingen wurden am Sonntag zwei Menschen vermisst - sie könnten in die Echaz, einem Neckarzufluss, gefallen sein.

Auf weiten Strecken von Rhein, Main und Neckar war die Schifffahrt wegen des Hochwassers schon am Samstag gestoppt worden. Auch auf dem Rhein zwischen der Schweiz und Frankreich sowie Deutschland war am Sonntag jeglicher Schiffsverkehr untersagt.

Toter bei Hochwasser in Tschechien

In Tschechien spitzte sich die Hochwasserlage dramatisch zu. An mehr als 40 Orten galt am Sonntag die Warnstufe 3, die einer erheblichen Gefahr entspricht. Bei Prag stürzte ein Wochenendhaus wegen des matschigen Untergrunds ein. Die Hausbesitzerin starb, wie die nationale Agentur CTK meldete.

An zwei Flüssen in Böhmen wurden drei Wassersportler vermisst. Die Polizei musste die Suche nach ihnen wegen der hohen Pegel abbrechen. In der Stadt Hostinne am Oberlauf der Elbe waren Helikopter im Einsatz, um Einwohner aus ihren Häusern zu retten. In den westlichen und südlichen Landesteilen wurden Strassen und Bahnstrecken gesperrt.

In Prag arbeitete die Feuerwehr seit der Nacht auf Sonntag auf Hochtouren, um Deiche zu sichern und Hochwasserbarrieren zu errichten. Unter anderem ist auch die bei Touristen beliebte Prager Altstadt von einer Überflutung bedroht.

Auch in Österreich und der Schweiz hielt das Hochwasser am Sonntag Tausende Katastrophenhelfer in Atem. In beiden Alpenländern wurden Strassen überflutet oder von Hangrutsche unterbrochen.

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SDA-ATS