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Mehr Lohn für Verkaufspersonal: Der Kioskkonzern Valora hat sich mit den Sozialpartnern geeinigt. (Symbolbild)

KEYSTONE/MARCEL BIERI

(sda-ats)

Der Kioskkonzern Valora erhöht bei etwa der Hälfte der Belegschaft die Löhne. Mitarbeiter im Verkauf erhalten eine Erhöhung von einem Prozent. Zudem werden die Bruttomindestlöhne um 100 Franken angehoben.

Mitarbeiter, die nicht im Verkauf tätig sind, erhalten Erhöhungen nach leistungsbezogenen Kriterien. Insgesamt hebt Valora die Lohnsumme um 1,8 Prozent an.

Die Erhöhung gilt nur für die rund 2000 Mitarbeiter, welche dem Gesamtarbeitsvertrag GAV unterstellt sind. 1500 davon sind im Verkauf tätig, der Rest in der Verwaltung. Insgesamt beschäftigt Valora etwa 4000 Mitarbeiter.

Einige davon haben sogenannte Agenturverträge. Sie führen die Kioske selbstständig. Für diese Mitarbeiter gelten die bisherigen Mindestlöhne. Der kaufmännische Verband Schweiz verhandelt zurzeit als Sozialpartner mit Valora über die Übernahme der neuen Mindestlöhne für Mitarbeiter mit Agenturverträgen.

Im vergangenen Herbst kam es zwischen Valora und der Gewerkschaft Syna zum Eklat. Syna kritisierte unter anderem, dass die Löhne nicht angehoben werden. Die Gewerkschaft hat daraufhin den Gesamtarbeitsvertrag gekündigt. Valora hat darum mit dem kaufmännischen Verband Schweiz verhandelt.

Der kaufmännische Verband Schweiz ist mit den Verhandlungen zufrieden, wie eine Sprecherin gegenüber der Nachrichtenagentur sda sagte. Die Gewinne des Konzerns würden zu einem Teil an die Mitarbeiter weitergegeben, was eine positive Entwicklung sei. Auch Valora lobt in der Mitteilung vom Dienstag die Verhandlungen als konstruktiv.

SDA-ATS

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