Navigation

Sprunglinks

Hauptfunktionen

Höhere Prämieneinnahmen und Gewinne für Swiss Life

Swiss Life lässt die Aktionäre an den besseren Resultaten mit höheren Dividenden teilhaben.

KEYSTONE/ALESSANDRO DELLA BELLA

(sda-ats)

Die Neuausrichtung des Lebensversicherungskonzerns Swiss Life zahlt sich aus: Der Reingewinn stieg 2017 auf über eine Milliarde Franken und die Aktionäre profitieren von einer erhöhten Dividende. Die Börse applaudierte.

Hauptgrund für das deutliche Gewinnplus von 9 Prozent ist der neue Fokus von Swiss Life auf Vermögensverwaltung und Dienstleistungen, wie Swiss Life am Dienstag mitteilte.

Im kapitaleffizienten Geschäft mit Gebühren, Kommissionen und Provisionen, dem sogenannten Fee-Geschäft, steigerte Swiss Life das Ergebnis um 11 Prozent auf 442 Millionen Franken gegenüber dem Vorjahr. Damit wurde der Zielbereich von 400 bis 450 Millionen Franken bereits ein Jahr vor Plan erreicht, wie es heisst.

Im traditionellen Lebensversicherungsgeschäft, das angesichts des Tiefzinsumfelds immer weniger Ertrag abwirft, verzichtete Swiss Life im wichtigsten Markt Schweiz weiter auf Wachstum zugunsten von Profitabilität.

Erneut weniger Prämieneinnahmen in der Schweiz

Die Prämieneinnahmen von Swiss Life Schweiz sanken um 6 Prozent auf 9,3 Milliarden Franken. Global resultierte in Lokalwährungen dennoch ein Plus von 6 Prozent auf 18,6 Milliarden Franken.

Neben dem Fee-Geschäft ist laut Konzernchef Patrick Frost die Steigerung des Neugeschäftswerts wesentlich für das erfreuliche Ergebnis. Dank disziplinierter Zeichnungspolitik konnte die Neugeschäftsmarge von 2,1 auf 2,5 Prozent gesteigert werden.

Sehr gut unterwegs sieht sich Frost auch beim Effizienzprogramm. Von den bis 2018 angestrebten Einsparungen um 100 Millionen seien bisher 86 Millionen Franken erreicht worden, erklärte er.

Gleichzeitig wurden mit der Steigerung des Eigenkapitals um 13 Prozent die Erwartungen übertroffen.

Aktie legt zu

Der Verwaltungsrat schlägt der Generalversammlung eine Erhöhung von 11 Franken auf 13,50 Franken vor. Die Anleger haben mit Spannung auf diese Meldung gewartet, denn der Swiss Life-Chef hatte bereits vor Jahresfrist erwähnt, dass er die Ausschüttungsquote nochmals anheben möchte.

An der kommenden Generalversammlung scheidet Gerold Bührer altersbedingt aus dem Verwaltungsrat aus. Als Nachfolger wird der Bündner Altregierungsrat und Rechtsanwalt Martin Schmid vorgeschlagen.

Im frühen leicht positiven Handel legten die Swiss-Life-Aktien um 2 Prozent auf 349 Franken zu.

Schlagworte

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.