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Wegen des Bruchs von Handelssanktionen gegen den Iran und den Sudan hat das US-Justizministerium ein Bussgeld von 232,7 Millionen Dollar gegen das US-französische Erdöl-Dienstleistungsunternehmen Schlumberger verhängt.

Grund seien Geschäfte einer im US-Bundesstaat Texas ansässigen Niederlassung des auf den Britischen Jungferninseln ansässigen Konzerns in den Jahren 2004 bis 2010, teilte das Ministerium mit. Das Unternehmen habe seine Schuld eingestanden.

Den Angaben zufolge umfasst der Betrag 77,6 Millionen Dollar Gewinne aus den Geschäften und eine Strafzahlung von 155,1 Millionen Dollar. Das Justizministerium gab an, dass sowohl die Geschäfte an sich als auch der Versuch des Unternehmens, diese zu verschleiern, zu dem Bussgeld geführt hätten.

Mit dem Iran verhandeln die Weltmächte derzeit über ein Abkommen, das Teheran die zivile Nutzung der Atomtechnologie erlauben, aber die Möglichkeit zur Entwicklung von Atomwaffen nehmen soll. Im Gegenzug sollen die in dem Streit verhängten internationalen Sanktionen gegen Teheran aufgehoben werden.

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SDA-ATS