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In der Kombination kann Wendy Holdener am Donnerstag ihre Olympischen Spiele krönen. Nach Silber im Slalom greift die Schwyzerin nach Gold.

Die Worte liessen sich durchaus als Kampfansage interpretieren: Nicht ihr Rennen, sondern ihre Rennen kämen noch, hatte Wendy Holdener in Südkorea nach dem 9. Rang im Riesenslalom gesagt. Tatsächlich stehen die Aktien der Schwyzerin in der auf Donnerstag vorverlegten Kombination kaum schlechter als jene im Slalom, in dem sie die Erwartungen mit dem 2. Platz erfüllte. Vor einem Jahr gewann sie in St. Moritz in der vor dem Aus stehenden Disziplin den WM-Titel, in diesem Winter entschied sie in Lenzerheide die bisher einzige Weltcup-Kombination für sich.

Für Holdener spricht in der wohl letzten Olympia-Kombination, dass sie nach Silber im Slalom befreit antreten kann. In die Karten spielt der Weltmeisterin Mikaela Shiffrins rätselhafter Einbruch. Nach Gold im Riesenslalom zum Auftakt der Alpin-Wettkämpfe war die Amerikanerin tags darauf im Slalom nicht wiederzuerkennen. Sichtlich geschwächt verpasste die Dominatorin das Podest als Vierte unerwartet. Das Unterfangen, sich in allen fünf Disziplinen auf Goldjagd zu machen, brach sie daraufhin abrupt ab. Erst in der Kombination, der letzten Einzel-Disziplin, meldet sich die 22-Jährige nach dem Startverzicht in den Speedrennen zurück.

Technikerinnen im Vorteil

Für Wendy Holdener spricht auch, dass in der Olympia-Kombination der Männer die Slalomfahrer gegenüber den Speedspezialisten besser gestellt waren - nicht nur, weil die ohnehin verkürzte Abfahrt wegen des Windes zusätzlich beschnitten wurde. Als Siebter war Kjetil Jansrud in der Endabrechnung der Beste aus dem Speed-Lager.

Trotzdem ist Mikaela Shiffrin nüchtern betrachtet zu favorisieren. Im letzten Abfahrtstraining hat die Ausnahmekönnerin, die seit dieser Saison auch Weltcupsiegerin in der schnellsten Disziplin ist, erahnen lassen, dass am Donnerstag wieder mit ihr gerechnet werden muss. Derweil büsste Wendy Holdener in den drei Probeläufen beträchtlich Zeit auf die Schnellsten ein.

Von einem Zweikampf darf ohnehin nicht ausgegangen werden. Michelle Gisin etwa ist am Olympia-Hang in Jeongseon alles zuzutrauen. Auch die Slowakin Petra Vlhova oder die Italienerinnen Federica Brignone, Sofia Goggia und Marta Bassino gilt es zu beachten. Oder schlägt gar Lindsey Vonn unverhofft zu? Weitere Spezialistinnen wie die Slowenin Ilka Stuhec und die Kanadierin Marie-Michèle Gagnon fehlen dagegen verletzt. Österreichs beste Kombiniererin Michaela Kirchgasser hat die Olympia-Selektion verpasst.

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SDA-ATS