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Trotz des Versprechens, ein beispielhaftes Verhalten an den Tag legen zu wollen, ist der neue französische Präsident François Hollande bei seinem ersten Fehltritt erwischt worden: Der Sozialist war am Mittwoch auf der Autobahn offenbar mit über 160 Sachen unterwegs.

Auf französischen Autobahnen gilt ein Tempolimit von 130 Kilometern pro Stunde. Reporter des Fernsehsenders BFMTV berichteten über die Geschwindigkeitsüberschreitung des Präsidenten auf der Strecke zwischen Paris und dem nordfranzösischen Caen, weil sie diesem auf einem Motorrad gefolgt waren.

Bei seiner Ankunft in der Normandie, wo Hollande an den Gedenkfeierlichkeiten zur Landung der Alliierten am 6. Juni 1944 teilnahm, konfrontierten ihn die Journalisten mit dem Fehltritt seines Fahrers: "Keine Geschwindigkeitsüberschreitung, nicht dass ich wüsste. Wurde das angezeigt?"

Hollande legt seit seinem Amtsantritt Mitte Mai grossen Wert darauf, zu Terminen innerhalb Frankreichs per Bahn oder Auto zu fahren, statt mit dem Flugzeug zu fliegen. Alle Minister der neuen sozialistischen Regierung mussten eine Ethik-Charta unterzeichnen, in der sie sich ebenfalls für bestimmte Fälle verpflichten, per Bahn oder Auto anzureisen. Premierminister Jean-Marc Ayrault hatte hervorgehoben, die neue Regierung solle "beispielhaft" sein.

SDA-ATS