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Die Hollywood-Legende Elizabeth Taylor ist im Alter von 79 Jahren an Herzversagen gestorben. Ihre Kinder waren im Cedars-Sinai-Hospital in Los Angeles an ihrer Seite, wie Taylors Sprecherin Sally Morrison erklärte.

"Meine Mutter war eine aussergewöhnliche Frau, die das Leben voll ausgekostet hat, mit viel Leidenschaft, Humor und Liebe", erklärte ihr Sohn Michael Wilding junior. Die Schauspielerin war seit rund sechs Wochen wegen Herzbeschwerden im Spital behandelt worden.

Taylor begann ihre Karriere als Kinderstar und drehte mehr als 50 Filme. Für ihre Rollen in "Butterfield 8" und "Who's Afraid of Virginia Woolf?" wurde sie mit dem Oscar ausgezeichnet.

Als Zehnjährige stand Taylor 1942 für "Lassie Come Home" vor der Kamera. An der Seite von Rock Hudson und James Dean gelang der 24-jährigen 1956 in dem Hit "Giant" der Durchbruch. Da war sie schon das erste Mal verheiratet - und wieder geschieden.

Mit 18 gab sie dem Hilton-Erben Conrad Nicholson Hilton Jr. das Jawort, nur um wenige Monate später wieder geschieden zu werden. Beruflich folgten 1958 "Cat on a Hot Tin Roof" ("Die Katze auf dem heissen Blechdach") und 1960 "Butterfield 8".

Faszinierende Darstellerin

Bei den Dreharbeiten zu "Cleopatra" lernte sie Richard Burton kennen, mit dem sie eine leidenschaftliche Affäre einging und den sie zweimal heiratete. Die Romanze machte so viele Schlagzeilen, dass sogar der Vatikan sich zu einer Kritik berufen fühlte.

In "Who's Afraid of Virginia Woolf?" traten die beiden wieder gemeinsam vor die Kamera. Taylor präsentierte sich in dem Film als faszinierende Charakterdarstellerin. 1967 wurde ihr dafür zum zweiten Mal der Oscar verliehen.

Wirklich bedeutende Filme sind danach nicht mehr gefolgt. Doch die Hollywood-Diva, 1993 mit dem Oscar für ihr Lebenswerk geehrt, blieb stets im Blickfeld der Öffentlichkeit. Dafür sorgte ihre erneute, allerdings kurzlebige zweite Heirat mit Burton 1975, nachdem die beiden ein Jahr zuvor geschieden worden waren.

Residenz als Zufluchtsort?

Es folgten weitere Ehen mit einem späteren US-Senator und dem 20 Jahre jüngeren Bauarbeiter Larry Fortensky, den sie während eines Alkoholentzugs kennengelernt hatte. Für Schlagzeilen sorgte zudem ihre enge Freundschaft zu Michael Jackson.

1993 soll Taylors Chalet in Gstaad dem King of Pop, der sich damals mit Pädophilie-Vorwürfen konfrontiert sah, als Zufluchtsort gedient haben. Bestätigt wurde dies jedoch nie. Taylor widmete sich ansonsten ihrer humanitären Arbeit. Besonders für die Aids-Forschung setzte sie sich ein.

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SDA-ATS