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Gelblicher Smog über der Akropolis: Weil viele Griechinnen und Griechen Holz statt Öl zum Heizen brauchen, stinkt es in vielen Städten wortwörtlich zum Himmel. (Archiv)

Keystone/EPA/SIMELA PANTZARTZI

(sda-ats)

Die Wirtschaftskrise nimmt den Griechen im sechsten Winter in Folge geradezu die Luft zum Atmen: Um Heizöl zu sparen, verbrennen viele Menschen Holz, um sich zu wärmen. Die Folge: beissender Geruch und graubraune Dunstschichten über den Ballungszentren.

"Ich kann kaum noch atmen. Es stinkt", sagte die Besitzerin eines kleinen Zeitungskiosks im Zentrum Athens am Dienstagmorgen. Viele Athener klagen über tränende Augen und Brennen im Hals.

Das Umweltministerium rief die Bürger in den Städten auf, so wenig Holz wie möglich zu verbrennen. Nach Messungen des Ministeriums wurde der zulässige Feinstaubgrenzwert in den vergangenen Tagen übertroffen. Im Norden Athens wurden demnach Werte um 200 Mikrogramm pro Kubikmeter gemessen - erlaubt seien 50, hiess es im Staatsradio.

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SDA-ATS