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Madrid - Mit einem bunten Umzug haben zehntausende Menschen am Samstag in Madrid den Christopher Street Day gefeiert. Die Parade mit rund 30 fantasievoll geschmückten Wagen zog am Abend durch das Zentrum der spanischen Hauptstadt.
Angeführt wurde der Marsch von Gleichstellungsministerin Bibiana Aído. Die Veranstalter sprachen von bis zu einer Million Menschen. Die Polizei machte zunächst keine Angaben.
Die Teilnehmer forderten ein Ende der Diskriminierung von Transsexuellen und feierten zugleich den fünften Jahrestag der Homo-Ehe in Spanien. Seit der Zulassung 2005 haben nach Angaben des Nationalen Homosexuellenverbandes rund 20'000 schwule und lesbische Paare geheiratet.
Spanien ist eines der wenigen Länder der Welt, in denen gleichgeschlechtliche Paare nicht nur eine Ehe schliessen können, sondern auch Kinder adoptieren dürfen.
Mit dem Christopher Street Day wird weltweit an den Juni 1969 in New York erinnert - damals wehrten sich Schwule und Lesben erstmals lautstark gegen Polizeiübergriffe und Diskriminierung.

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SDA-ATS