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Europas grösster Hotelkonzern Accor hat die Krise hinter sich gelassen. Nach einem Verlust von 282 Mio. Euro 2009 erzielte die Gruppe im vergangenen Geschäftsjahr einen Gewinn von 3,6 Mrd. Euro.

Getragen wurde das Wachstum von einem robusten Anstieg der Nachfrage, vor allem in Kernmärkten wie Deutschland oder Grossbritannien. Zudem wirkte sich die Abspaltung des Dienstleistungsgeschäfts positiv auf den Gewinn aus, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte.

Accor hatte diese Sparte Mitte des vergangenen Jahres unter dem Namen Edenred an die Börse gebracht. Das Unternehmen ist Weltmarktführer bei prepaid-Diensten wie Restaurant- und Reisegutscheinen mit 33 Mio. Nutzern in 40 Staaten.

Accor ist mit Hotelmarken wie Ibis, Adagio, MGallery, Sofitel, Mercure, Pullman, Etap, Suitehotel, Motel 6 oder Formule 1 in rund 100 Staaten vertreten. Der Konzern bietet eine halbe Million Zimmer in 4100 Hotels an. Das Unternehmen reduzierte seine Schulden 2010 von 1,62 Mrd. auf 730 Mio. Euro. Nach der Abspaltung wurde der Jahresumsatz mit knapp sechs Milliarden Euro angegeben.

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SDA-ATS