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Die Schweizer Uhrenindustrie stehe bei der "Welteroberung" erst am Anfang, sagt Hublot-Chef Jean-Claude Biver. Im Laufe der kommenden Jahre könnten die Exporte auf das Drei- oder Vierfache des heutigen Niveaus ansteigen.

"Wir haben keine Blase, das Wachstum hält noch lange an", zeigte sich Biver im Interview mit dem "Tages-Anzeiger" und dem "Bund" vom Samstag überzeugt. Der Chef des Luxusuhrenherstellers Hublot verweist dabei nicht nur auf den boomenden Markt in China, wo alle fünf Jahre 100 Millionen Menschen in den Mittelstand "katapultiert" würden.

Im Jahre 2020 werde Brasilien die fünftgrösste Wirtschaftsnation der Welt sein, Mexiko die zehntgrösste und Indien die viertgrösste. Diese Länder seien heute nicht unter den ersten zehn. "Die Schweiz kann sich freuen, dass die Uhrenindustrie wächst und in hohem Tempo neue Arbeitsplätze schafft."

2010 stiegen die Exporte von Schweizer Uhren im Vergleich zum Krisenjahr um rund einen Fünftel. Die Schweiz exportierte ähnliche viele Zeitmesser wie 2007. Für 2011 ist ein neuer Rekord in Sicht, der die Spitzenwerte von 2008 noch übertreffen könnte. Damals hatten die Uhrenexporte einen Wert von 17 Mrd. Franken.

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SDA-ATS