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Mogadischu - Der Zugang internationaler Hilfsorganisationen zu Flüchtlingen und anderen Hilfsbedürftigen in Somalia wird immer schwieriger. Nach der Ausweisung von drei Hilfsorganisationen hat die humanitäre Arbeit den tiefsten Stand seit 2006 erreicht.
Dies berichtete die UNO-Agentur für humanitäre Missionen (OCHA) am Montag. Die den Süden beherrschenden radikalislamischen Milizen hatten drei Organisationen die Arbeit verboten, weil sie angeblich Beziehungen zur US-Regierung haben. Zuvor hatten die Islamisten bereits fünf Organisationen die Arbeit verboten. Diesen warfen sie christliche Missionierung vor.
Nachdem es in den vergangenen Wochen in der somalischen Hauptstadt Mogadischu zu schweren Kämpfen gekommen war, sind nach UNO-Angaben fast 35'000 Menschen aus der Stadt geflohen oder innerhalb Mogadischus in sicherere Stadtteile umgezogen.
Insgesamt ist die Zahl der Flüchtlinge in dem Krisenstaat am Horn von Afrika um mehrere zehntausend Menschen auf fast 490'000 gestiegen. Immer häufiger sind die Flüchtlinge in den oft provisorischen Lagern von Ausweisung und Vertreibung betroffen.
Die Milizen, die zum Teil mit dem Terrornetzwerk Al-Kaida zusammenarbeiten, wollen die Regierung des gemässigten Islamisten Sheik Sharif Ahmed stürzen und einen islamischen Gottesstaat errichten.
Die von der UNO unterstützte Übergangsregierung kontrolliert nur ein halbes Dutzend Bezirke in Mogadischu. Somalia ist seit 1991 ohne funktionierende Regierung.

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SDA-ATS