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Die humanitäre Situation in Syrien ist trotz der vor einem Monat vom UNO-Sicherheitsrat beschlossenen Resolution unverändert schlecht.

"Die Kämpfe und die Gewalt haben sich in den letzten vier Wochen intensiviert. Viele Menschen wurden getötet und verletzt", sagte UNO-Nothilfekoordinatorin Valerie Amos am Freitag in New York.

In seiner Resolution hatte der UNO-Sicherheitsrat freien Zugang für humanitäre Helfer und ein Ende der Gewalt gegen Zivilisten gefordert. Bei Missachtung waren "weitere Schritte" angedroht worden.

Mehr als neun Millionen Menschen in Syrien brauchen nach UNO-Angaben dringend Hilfe von aussen. Etwa ein Drittel sei aber kaum zu erreichen.

Die syrische Regierung bleibe das grösste Hindernis bei der Lieferung von Hilfsgütern, sagte Washingtons UNO-Botschafterin Samantha Power. Damaskus sorge mit Schikanen und bürokratischen Hürden dafür, dass die Lieferungen nicht oder zu spät ankämen. Zudem fahre das Regime darin fort, das eigene Volk mit Artilleriebeschuss, Fassbomben und Luftschlägen zu töten.

Oppositionsnahen Aktivisten zufolge sind im syrischen Bürgerkrieg schon mehr als 140'000 Menschen getötet worden.

SDA-ATS