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Erschrocken, entlaufen und am Ende eingefangen: Ein Hund sorgt auf der Autobahn in der Zentralschweiz für Aufregung. (Symbolbild)

KEYSTONE/MARCEL BIERI

(sda-ats)

Ein geplatzter Lastwagenreifen und ein entlaufener Hund haben am Donnerstag und am Freitag auf Autobahnen in der Zentralschweiz für grosse Behinderungen gesorgt. Der Hund ist mittlerweile eingefangen und ebenso unverletzt wie der Lastwagenfahrer.

Auf der Autobahn A2 zwischen Stansstad und Hergiswil NW staute sich der Verkehr bis am Freitagnachmittag auf mehreren Kilometern, nachdem ein Lastwagen um 9.00 Uhr bei der Fahrt in Richtung Luzern in die Leitplanke und Lärmschutzwand fuhr. Grund war ein geplatzter Reifen, wie die Nidwaldner Kantonspolizei mitteilte. Der Lenker blieb unverletzt, es entstand hoher Sachschaden.

Als Ersatz für die Leitplanke wurden laut dem Verkehrsdienst Viasuisse in der Folge Betonelemente montiert. Der Verkehr musste für über fünf Stunden einstreifig geführt werden. Durch den Stau auf der A2 bildet sich auf der A8 Rückstau ab Alpnach-Nord bis zur Verzweigung Lopper.

Bereits am Donnerstagabend sorgte ein entlaufener Hund am Fahrbahnrand für Aufregung auf der Autobahn A14 zwischen Gisikon-Root und Buchrain. Das Tier war seiner Besitzerin auf der Autobahnraststätte St. Katharina entwichen, nachdem es wegen eines Lastwagens erschrocken war, wie die Luzerner Polizei auf Anfrage sagte.

Obwohl die Polizei sofort ausrückte, um den Hund einzufangen, verschwand dieser spurlos und tauchte erst am Freitagmorgen um 10 Uhr auf dem gleichen Strassenabschnitt wieder auf. Dieses Mal sperrte die Polizei die Strasse in beide Fahrtrichtungen für eine halbe Stunde und konnte den Hund schliesslich kurz vor Mittag einfangen. Er blieb unverletzt und wurde vorerst in eine Tierheim gebracht.

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SDA-ATS