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Das polnische Ostsee-Bad Kolobrzeg (deutsch: Kolberg) hat 66 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges gegen Blindgänger zu kämpfen. Am Strand der pommerischen Stadt wurden rund 400 Bomben aus der Kriegszeit gefunden, sagte der Chef des Seeamtes in Slupsk, Tomasz Bobin.

Er bestätigte gegenüber der Nachrichtenagentur dpa damit einen Bericht der Zeitung "Gazeta Wyborcza". Bisher soll es keine Unfälle gegeben haben. Kolberg ist ein beliebtes Ziel auch deutscher Touristen. Bobin hofft, dass bis Ende Mai alle Blindgänger vom Strand weggeräumt sein werden.

Der Fund war bei Bauarbeiten auf einem kleinen Abschnitt des drei Kilometer langen Strandes gemacht worden. Die meisten Blindgänger hätten etwa 1,5 Meter unter der Sandschicht gelegen, sagte ein Sprecher der Stadt. Die Behörden haben nun die Armee um die Hilfe gebeten. Die ersten Spezialisten sollen bereits am Freitag das Gelände untersuchen.

Im März 1945 war die Stadt, die durch die Nationalsozialisten zur "deutschen Festung" erklärt wurde, ein Schauplatz schwerer Kämpfe gegen die anrückende Rote Armee.

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SDA-ATS