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Hunderte Menschen haben am Pfingstmontag, dem 125. Todestag von "Märchenkönig" Ludwig II., an den früheren bayerischen Herrscher erinnert. Zur Gedenkfeier in Berg am Starnberger See kamen zahlreiche Trachten- und Schützenvereine. Auch die "königliche Familie" war da.

Beim Gedenkgottesdienst sass der Chef des Hauses Wittelsbach, Franz Herzog von Bayern, in der ersten Reihe. Vor 125 Jahren war Ludwig II. unter nie geklärten Umständen im Starnberger See ertrunken.

Mit ihm starb auch sein Psychiater Bernhard von Gudden, der den glücklosen Monarchen kurz zuvor für verrückt erklärt hatte. An der Stelle, wo Ludwig II. ertrunken war, steht heute bei der kleinen Gemeinde Berg ein Kreuz im See.

Das Kontrastprogramm zur Verehrung für Ludwig II. gab es in Berg am Montagnachmittag: Die anti-monarchistische Initiative "Das andere Bayern" hatte zum spöttischen Bad im Starnberger See geladen und hatte sogar ein Ludwig-Double dabei. Zahlreiche Schaulustige waren zu der Aktion gekommen, die mit einem Schauspiel und Musik begann.

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SDA-ATS