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Hunderte Teilnehmer bei Veloparade durchs winterliche Moskau

An der ersten Winter-Veloparade durch die russische Hauptstadt Moskau haben am Samstag Hunderte Menschen teilgenommen. Bei minus acht Grad fuhren die Velobegeisterten 14 Kilometer am Fluss Moskwa entlang. Die Route führte auch am Kreml vorbei.

"Wir wollen zeigen, dass Radfahren nicht nur ein Sommersport ist, sondern jeder ihn zu jeder Jahreszeit ausüben kann", sagte Wladimir Kumow, der Organisator der Veranstaltung.

Viele der meist jungen Teilnehmer kamen in bunten Kostümen und hatten auch ihre Fahrräder auffällig geschmückt. So wie Sergej - sein Rad erinnerte an einen Drachen. "Diese Verkleidung für das Fahrrad hatte ich mir ursprünglich zu Halloween überlegt", erzählte er.

Im extremen Moskauer Autoverkehr werden Fahrräder nur wenig als Transportmittel genutzt, als Freizeitsport wird Radfahren aber immer populärer. "Ich bin als Kind bei meiner Grossmutter auf dem Land Velo gefahren", erzählte die Teilnehmerin Daria. "Gestern habe ich versucht, ob man bei dem Schnee überhaupt fahren kann, aber es geht ganz gut."

Leichter Schneefall hinderte die Radfahrer nicht an ihrem Vergnügen, einige mussten aber wegen Pannen vorzeitig aufgeben.

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