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London - Mit karibischen Klängen hat der Karneval von Notting Hill, das grösste Strassenfest Europas, auch in diesem Jahr wieder hunderttausende Menschen angelockt. Zu lauter Musik wurde an den vielen Ständen unter anderem karibische Küche geboten.
Zum Abschluss des zweitägigen Festes im Westen Londons zogen am Montag spärlich bekleidete und mit Federn geschmückte Tänzerinnen durch die Menge. Bereits am Sonntag waren etwa 400'000 Menschen zum Karneval gekommen, am zweiten und letzten Tag der Feier ist traditionell noch mehr los.
London Bürgermeister Boris Johnson sagte, die Stadt sei "voll mit Besuchern aus der ganzen Welt, die Spass auf dem besten Gratis-Strassenfest haben wollen". Der Karneval von Notting Hill zeige "den Reichtum der karibischen Kultur" und sei "die perfekte Sommer-Feier".
Der Cheforganisator des Karnevals, Chris Bootham, sagte, es handle sich zwar weiterhin um ein karibisches Festival, im Laufe der Zeit habe es sich aber vielen anderen Einflüssen im "Schmelztiegel" London geöffnet.
Der karibische Karneval war 1959 von Einwanderern aus den britischen Kolonien in der Karibik als Reaktion auf gewalttätige Rassenunruhen im Vorjahr ins Leben gerufen worden. Zuerst wurde das Festival in verschiedenen Vierteln Londons ausgerichtet, seit 1964 findet der Karneval immer in Notting Hill statt.
In den vergangenen Jahren waren die Karnevalsfeiern wiederholt von Randalen und Schiessereien überschattet worden. Um Ausschreitungen zu verhindern, waren dieses Jahr rund 5000 Polizisten im Einsatz.
Etwa 150 Menschen wurden wegen Drogen, Trunkenheit oder Störung der öffentlichen Ordnung festgenommen. Am Sonntag mussten die Londoner Rettungskräfte nach eigenen Angaben 260 Besucher des Karnevals versorgen, mehr als 50 von ihnen wurden ins Spital gebracht.

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SDA-ATS