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Hunderttausende haben am Dienstag im Jemen gegen den innersten Machtzirkel von Präsident Ali Abdullah Saleh protestiert. Die Demonstranten forderten ein Vorgehen der Justiz gegen die Familie und die engsten Berater des Präsidenten.

Es war die grösste Kundgebung seit Saleh nach Saudi-Arabien ausgereist ist, um sich dort wegen seiner Verletzungen nach dem Angriff auf seinen Palast medizinisch behandeln zu lassen. Nach Angaben aus Regierungskreisen in Sanaa leidet der Präsident an Halsbeschwerden. Sein Gesamtzustand sei aber stabil, hiess es am Dienstag.

In Sanaa versammelten sich Zehntausende vor dem Haus des amtierenden Präsidenten Abed Rabbo Mansur Hadi, das von den Spezialeinheiten unter dem Kommando von Salehs Sohn Ahmed bewacht wird. Auch mehrere weitere Personen aus Salehs innerstem Kreis halten weiterhin Schlüsselpositionen im Regime.

Hadis Rolle im Machtkampf ist unklar. Er hat aber bereits Oppositionsvertreter getroffen und dabei angedeutet, seine verfassungsmässigen Vollmachten auszuschöpfen, um damit möglicherweise einen Machtwechsel voranzutreiben.

USA beobachten Situation

Die USA äusserten indessen die Sorge, dass die Unruhen im Jemen Verbindungen zwischen den dortigen Extremisten der Al-Kaida und der Al-Schabab-Miliz in Somalia fördern könnten. Die Aufständischen im Jemen würden das Chaos in ihrem Land ausnutzen, sagte der Anti-Terror-Koordinator des US-Aussenministeriums, Daniel Benjamin.

Bewohner von Shabwa, einer der Al-Kaida-Hochburgen im Süden des Jemen, berichten von immer häufigeren Sichtungen von US-Drohnen. Dies lässt darauf schliessen, dass die USA die Situation genau beobachten.

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SDA-ATS