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Nach der Entgleisung eines Zuges beim Bahnhof Basel SBB wurde auf Hochtouren an der Bergung der Waggons und der Reparatur des Trassees gearbeitet. Am frühen Samtagnachmittag war die Strecke wieder normal befahrbar.

KEYSTONE/GEORGIOS KEFALAS

(sda-ats)

Seit Samstagmittag verkehren die Züge rund um den Basler SBB-Bahnhof wieder nach Fahrplan. Die bei der Entgleisung eines deutschen ICE-Zuges am Mittwoch entstandenen Schäden waren gemäss der Bahnverkehrsinformation kurz vor 13 Uhr behoben.

Der ICE war am frühen Mittwochabend bei der Einfahrt in den Basler SBB-Bahnhof entgleist. Gearbeitet worden wurde laut SBB seither auf Hochtouren und rund um die Uhr, um die Schäden zu beheben. Unter anderem mussten Dutzende Mitarbeiter Weichenteile auswechseln und eine Weiche komplett ersetzen.

Die SBB schätzt die Höhe des Sachschadens auf Millionenhöhe, wie eine Sprecherin am Samstagnachmittag auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda sagte. Wieso der Zug entgleiste, ist noch unklar. Die unabhängige Schweizerische Unfalluntersuchungsstelle (Sust) untersucht den Unfall.

Erst am Freitagnachmittag hatte der letzte entgleiste Waggon von der Unfallstelle entfernt werden können. Weil die Kapazitäten im Bahnhof Basel SBB nach der Entgleisung beschränkt waren, fielen diverse Züge aus oder fuhren mit Verspätungen. Die SBB wickelte den Bahnverkehr von und nach Basel nach einem besonderen Ersatzkonzept ab.

Die ICE-Entgleisung in Basel weckt Erinnerungen an einen ähnlichen Unfall im Bahnhof Luzern. Dort war am 22. März ein italienischer Eurocity-Zug mit 160 Personen entgleist. Sieben Personen zogen sich damals leichte Verletzungen zu.

Die SBB bezifferte den Sachschaden für jenen Unfall auf 11 Millionen Franken. Warum jener Eurocity entgleiste, ist weiterhin unklar. Die Reparaturarbeiten dauerten damals viereinhalb Tage. Im Gegensatz zu Luzern gab es nun bei der Entgleisung in Basel keine Verletzten.

Drei Wagen des ICE 75 waren am Mittwoch um 16.59 Uhr bei der Einfahrt in den Bahnhof Basel SBB aus den Schienen gesprungen. Die 500 Passagiere an Bord des aus Hamburg kommenden Zugs konnten diesen geordnet verlassen. Nach dem Unfall stand der ganze Bahnhof Basel SBB wegen eines Stromunterbruchs für zwei Stunden komplett still.

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SDA-ATS