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Berlin - Ein Hochgeschwindigkeitszug der Deutschen Bahn ist am Dienstag in Rheinland-Pfalz mit einem Lastwagen der Kehrichtabfuhr zusammengestossen. Laut der Bundespolizei in Koblenz wurde der Fahrer des Mülllasters schwer verletzt. 14 weitere Personen erlitten leichte Verletzungen.
Der Lastwagen war nach Angaben einer Polizeisprecherin vermutlich auf einem parallel zu den Schienen verlaufenden Weg einem anderen Wagen ausgewichen und dabei die Böschung zu dem Gleis hinuntergerutscht.
Dort kippte der Lastwagen um. Der ICE konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und kam erst nach einigen hundert Metern zum Stehen. Ein Waggon entgleiste. Der Triebwagen des ICE wurde durch die Kollision stark beschädigt und an der Seite auf der kompletten Länge aufgeschlitzt.
Der Zug, der auf dem Weg von Frankfurt am Main nach Paris war, war mit rund 300 Passagieren besetzt. Glücklicherweise war er zum Zeitpunkt des Unfalls nicht mit Höchstgeschwindigkeit unterwegs. Nach Angaben der Deutschen Bahn können die Schnellzüge auf dem kurvigen Abschnitt durch den Pfälzerwald nur etwa 90 Stundenkilometer fahren.
Die Deutsche Bahn sperrte die Strecke zwischen Lambrecht und Neustadt an der Weinstrasse bis auf weiteres. Der ICE-Verkehr zwischen Frankfurt und Paris wurde über Strassburg umgeleitet.

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SDA-ATS