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Der Videobeweis wird in das Regelwerk des Fussball-Weltverbandes aufgenommen. Das hat das zuständige International Football Association Board (IFAB) mit den Stimmen der FIFA in Zürich beschlossen.

Ein achtköpfiges Gremium aus Vertretern des Fussball-Weltverbandes FIFA und den Fussball-Regelhütern des International Football Association Board (IFAB) hat am FIFA-Hauptsitz in Zürich entschieden, dass der Videobeweis im Fussball eine Zukunft hat. Damit ist auch der Weg für den Videobeweis frei, bereits an den Weltmeisterschaften in Russland zum Einsatz zu kommen. Dazu fehlt einzig noch die Zustimmung des FIFA-Council.

In einem Communiqué bezeichneten die Regelhüter ihren Entscheid als "historischen Schritt für mehr Fairness im Fussball". Den nationalen Verbänden bleibt aber vorerst freigestellt, ob sie das technische Hilfsmittel einführen wollen. Denn die Einführung des Video Assitant Referee (VAR) ist ein technisch und finanziell aufwendiges Projekt.

Der Videobeweis stösst allerdings nicht überall auf Gegenliebe. Besonders in der Bundesliga, wo die Technik seit dieser Saison getestet wird, stiess das Projekt immer wieder auf Kritik. Der Sport verliere seine Emotionen durch die langen Wartezeiten, bis die Schiedsrichter ihre Entscheide miteinander abgestimmt und getroffen hätten. Zudem gäbe es auch weiterhin Fehlentscheide, monieren die Kritiker. Die Statistiken des IFAB geben jedoch den Befürwortern des Videobeweises recht. 98,8 Prozent aller Entscheide seien korrekt, hiess es von der Projektgruppe in einer Zwischenauswertung.

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SDA-ATS