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Weil auf der Welt eine Krise die nächste ablöst, wird vermehrt humanitäre Hilfe benötigt. Da die Regierungen gleichzeitig ihre finanziellen Beiträge reduzieren, musste das IKRK aber sein Budget kürzen, wie IKRK-Präsident Jakob Kellenberger in Genf sagte.

In den ersten Monaten des neuen Jahres hätten sich neue Krisen wie in der Elfenbeinküste oder in Libyen zu den langwierigen, teils seit Jahrzehnten dauernden bewaffneten Konflikten gesellt, erklärte der Präsident des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) bei der Präsentation des Jahresberichts. Dadurch stiegen auch die zusätzlichen Ausgaben des IKRK.

Bedingt durch die Wirtschaftskrise hätten zugleich aber mehrere Geberländer ihre Finanzhilfen gekürzt. Das wiederum hatte Auswirkungen auf die Finanzierung der humanitären Hilfe, auch wegen des starken Schweizer Frankens. Die USA und die Europäische Union zahlen ihre Beiträge in US-Dollar, beziehungsweise in Euro.

Geplante Entlassungen

Kellenberger forderte deshalb möglichst rasche, finanzielle Nothilfe. "Wir standen vor einem höheren Defizit als vorgesehen", sagte Kellenberger. So musste das IKRK schnell reagieren, Prioritäten setzen und die Ausgaben für Organisation und Infrastruktur für unseren Hauptsitz, aber auch vor Ort, reduzieren.

Das Budget für die Ausseneinsätze für 2011 wurde um 80 Millionen Franken gekürzt, was einem Rückgang um 7,6% entspricht. Insgesamt waren Ausgaben von 1,046 Milliarden Franken vorgesehen.

Beim Hauptsitz in Genf werden zudem 32 Stellen gestrichen. Das soll möglichst mit natürlichen Abgängen aufgefangen werden. Im schlimmsten Fall müssten bis Ende Jahr rund 15 Personen entlassen werden, sagte IKRK-Sprecher Marçal Izard.

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SDA-ATS