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Die Zahl der Asylgesuche in der Schweiz hat im Mai wieder zugenommen - nach einem Rückgang im Vormonat. Laut dem Bundesamt für Migration (BFM) wurden im Mai 2254 Gesuche eingereicht, 51 Prozent mehr als im April. Deutlich zugenommen haben die Asylgesuche von tunesischen Staatsbürgern.

Wichtigstes Herkunftsland bleibt jedoch Eritrea mit 545 (Vormonat 376) Asylgesuchen, wie das BFM am Dienstag mitteilte. Rund ein Drittel dieser Gesuche entfällt auf Familienzusammenführungen.

An zweiter Stelle liegt Tunesien mit 342 (Vormonat 165) Gesuchen. In mehr als 50 Prozent der Fälle konnten Dublin-Verfahren eingeleitet werden. Das heisst, die Betreffenden sollen in das europäische Land zurückgeschickt werden, in dem sie als erstes Aufnahme fanden.

Die Ankunft von tunesischen Staatsangehörigen in Italien sei zwar stark zurückgegangen, schreibt das BFM. Wie erwartet sei es jedoch innerhalb des Schengenraums zu Weiterwanderungsbewegungen gekommen, die noch eine gewisse Zeit anhalten dürften.

Mazedonien drittwichtigstes Herkunftsland

Die Asylgesuche aus den übrigen Staaten Nordafrikas und des Nahen Ostens: 4 (Vormonat 12) neue Asylbewerber stammen aus Ägypten, 64 (26) aus Algerien, 29 (12) aus Libyen, 29 (15) aus Marokko, 52 (35) aus Syrien und einer aus Jemen (1).

Das drittwichtigste Herkunftsland war auch im Mai Mazedonien mit 184 (127) Gesuchen. Laut BFM handelt es sich grösstenteils um Roma, die ihr Heimatland verlassen, weil sie dort keine Perspektive haben. Mazedonien gilt jedoch als sicherer Herkunftsstaat. Auf Gesuche mazedonischer Staatsangehöriger wird deshalb in der Regel nicht eingetreten.

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SDA-ATS