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In der neuen Ausstellung des Stapferhauses Lenzburg dreht sich alles um das liebe Geld. Das Thema geht alle etwas an - entsprechend vielfältig sind die Blickwinkel, aus denen das Geld unter dem Titel "Geld. Jenseits von Gut und Böse" beleuchtet wird.

Die Ausstellungsmacher haben es verstanden, schon im Vorfeld der Eröffnung für Gesprächsstoff zu sorgen. Sie kauften von den Befürwortern der Grundeinkommen-Initiative vier der acht Millionen Fünfräppler ab, welche das Komitee vor rund einem Jahr medienwirksam vor das Bundeshaus in Bern gekippt hatte.

Der Geldhaufen im Wert von 20'000 Franken bildet nun Teil der Ausstellung. Ausstellungsbesucher können am eigenen Leib erfahren, was es bedeutet, im Geld zu schwimmen. Sie werden allerdings erleben müssen, dass dies physikalisch gar nicht möglich ist, auch wenn dies Comic-Figur Dagobert Duck immer wieder vorgemacht hat.

Wie viel Geld ist genug?

Geld ist eine Glaubenssache, gibt Freiheit, wird als Motivationsmittel eingesetzt, ist Wohlstandmass oder Wertmassstab und - "Time is money". Dies sind einige der Aspekte, die das Stapferhaus den Besuchern näher bringt. Geschichtliches wird aufgezeigt oder Denkanstösse geliefert. Beispielsweise: Wie viel Geld ist genug?

Beim Ausstellungsrundgang ergründen die Besucher die Kraft des Geldes, den Unterschied zwischen Preis und Wert sowie das Zusammenspiel von Geld und Glück. Das Wunder der unendlichen Geldvermehrung, die Verteilung des Geldes auf die Gesellschaft und das BIP als Mass aller Dinge sind weitere Bereiche.

Porträtiert werden Menschen, bei denen jeder Rappen zählt, aber auch solche, die mehr als genug davon haben. Die Ausstellung soll eine Debatte anregen, was uns das Geld wert ist und welchen Preis wir dafür bezahlen sollen, heisst es in einer Mitteilung des Stapferhauses vom Freitag.

Eintrittspreis selber bestimmen

Die Ausstellung richte sich an eiserne Sparer, an grosszügige Spender, an Gläubiger und Schuldner, an Wirtschaftsmuffel, Anlagespezialisten, Pensionskassenbezüger oder Lehrlinge, die gerade ihren ersten Lohn bezogen haben, schreibt das Stapferhaus.

Am Schluss der Ausstellung wird es jedem Besucher, jeder Besucherin überlassen, selber zu bestimmen, wie viel Geld ihnen der Ausstellungsbesuch wert war. Die Schau im Zeughaus Lenzburg öffnet am Samstag ihre Tore. Sie kann mehr als ein Jahr lang besucht werden und dauert bis zum 29. November 2015.

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SDA-ATS