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In der Schweiz sind 2009 1891 Kinder geboren worden, deren Eltern sich mit Methoden der Fortpflanzungsmedizin behandeln liessen. Das sind doppelt so viele wie im Jahr 2002. Allerdings wächst die Fortpflanzungsmedizin nicht mehr so stark wie in früheren Jahren.

Dies geht aus der Statistik der medizinisch unterstützten Fortpflanzung hervor, die das Bundesamt für Statistik am Dienstag veröffentlichte. Danach bezogen 2009 rund 6300 Paare Leistungen der Fortpflanzungsmedizin - fünf Prozent mehr als im Vorjahr. 2007 und 2006 war diese Prozentzahl zweistellig gewachsen.

10'400 Behandlungszyklen wurden 2009 begonnen - fast doppelt so viele wie 2002. Etwas mehr als ein Drittel der behandelten Frauen wird jeweils schwanger, und etwas über 70 Prozent der Schwangerschaften führen zu einer Geburt - diese Werte blieben über die Jahre stabil.

Die 1891 lebend geborenen Kinder, die 2009 mit Hilfe von Fortpflanzungsmedizin auf die Welt kamen, machen etwa 2,4 Prozent aller Lebendgeborenen in der Schweiz aus. 2002 waren das nur etwa ein Prozent.

17 Prozent der Geburten waren Mehrlingsgeburten - meist kamen Zwillinge zur Welt. Von den 1891 lebend geborenen Kindern waren 30 Prozent Zwillige.

Meist ist Unfruchtbarkeit des Mannes die Ursache

Bei knapp der Hälfte aller Behandlungsfälle ist die Unfruchtbarkeit des Mannes Grund für eine Behandlung. Bei einem knappen Viertel wird als Grund die Unfruchtbarkeit beider Partner angegeben, bei knapp einem Fünftel jene der Frau. Beim Rest der Fälle war der Grund nicht feststellbar.

5 Prozent der behandelten Paare machten 2009 von der Möglichkeit gespendeter Samenzellen Gebrauch. 2009 wurden in der Schweiz ferner über 50'000 Eizellen zur künstlichen Befruchtung entnommen. Davon konnten 85 Prozent in vitro befruchtet werden. Hauptsächlich wegen Entwicklungsstillstand des Embryos oder Verzicht des Paares wurden 1995 Embryonen vernichtet.

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SDA-ATS