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Der Baukonzern Implenia setzt trotz dem langen Winter die Rekordjagd fort. Der Reingewinn kletterte im ersten Halbjahr um 27,7 Prozent auf 21,2 Mio. Franken. So viel hat Implenia noch nie in den ersten sechs Monaten verdient.

Der Umsatz stieg um 15,5 Prozent auf 1,41 Mrd. Franken. Der Betriebsgewinn legte um 5 Prozent auf 30,1 Mio. Fr. zu. Damit knüpfte der grösste Baukonzern der Schweiz gemäss eigenen Angaben an das gute Ergebnis der Vorjahres an.

Auch die höchsten Erwartungen der Finanzgemeinde wurden übertroffen. Analysten hatten gemäss der Nachrichtenagentur AWP im Durchschnitt mit einem Umsatz von 1,25 Mrd. Fr. und einem operativen Ergebnis von 23 Mio. Fr. gerechnet. Beim Reingewinn hatten sie lediglich 11,2 Mio. Fr. vorhergesagt.

Besonders gut arbeitete die Sparte Buildings, die komplexe Gebäude plant, den Bau koordiniert und vollständig durchführt. Sie konnte dem Umsatz um 22 Prozent auf 806,4 Mio. Fr. steigern. Der Betriebsgewinn (EBIT) schoss gar um die Hälfte auf 10,4 Mio. Fr. in die Höhe. Deutlich besser fiel das operative Ergebnis auch im Renovationsgeschäft aus.

Auf Erfolgskurs sei Implenia in Norwegen, wo man den Umsatz nahezu verdoppelt und einen Betriebsgewinn von 4,7 Mio. Fr. erzielt habe. Im Vorjahressemester hatte Implenia hier noch einen leichten Verlust von 0,9 Mio. Fr. erlitten. Der Konzern konnte mehrere Grossaufträge gewinnen, beispielsweise für den Bau des Eidanger-Tunnels mit einem Volumen von 100 Mio. Franken.

Tunnelgeschäft schaut in Röhre

Das Segment Tunnel und Infrastrukturbauten lastete allerdings auf der Bilanz, wie es weiter hiess. Hier seien NEAT-Grossprojekte in der Schweiz ausgelaufen, Verluste im Nahen Osten angefallen und Investitionen in Zukäufe im grenznahen Europa getätigt worden.

Das nasse Frühlingswetter habe ebenfalls etwas geschadet. Der Bau in der Schweiz habe sich indessen robust entwickelt. Gestützt auf den hohen Auftragsbestand geht Implenia davon aus, im Gesamtjahr das Rekordergebnis des Vorjahres zu übertreffen.

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SDA-ATS