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Nikosia - Einer der zehn in den USA festgenommenen mutmasslichen Agenten hat Spionage für den russischen Auslandsgeheimdienst SWR zugegeben. Das geht aus einem Dokument der US-Ermittler hervor, das der Nachrichtenagentur AFP vorlag.
In dem Schreiben heisst es, der Verdächtige habe nach eigenen Angaben zusammen mit einer weiteren Festgenommenen, einer peruanischen Journalistin, in einem Haus ausserhalb von New York gelebt, das vom SWR gezahlt worden sei.
Die Frau übergab der Aussage zufolge im Auftrag des Mannes Briefe an den russischen Auslandsgeheimdienst. Demnach hatte der Mann eine falsche Identität.
Die US-Behörden hatten am Montag mitgeteilt, einen mutmasslichen russischen Spionage-Ring zerschlagen zu haben. Die vier Paare und drei Einzelpersonen, die zum Teil auch Kinder haben, sollen jahrelang als Durchschnittsbürger getarnt für Russland spioniert haben.
In den USA wurden zehn Verdächtige festgenommen, die ersten wurden am Donnerstag der Justiz vorgeführt. Neben Agententätigkeit wird neun von ihnen auch Geldwäsche vorgeworfen.
In Zypern fahndeten die Behörden mit Hochdruck nach dem untergetauchten elften Verdächtigen. Alle Häfen und Flughäfen der Insel und die Pufferzone zur Türkischen Republik Nordzypern wurden streng überwacht, wie aus Polizeikreisen verlautete.
Der Mann könnte versuchen, vom griechisch-zyprischen Teil in das Gebiet im Norden der Mittelmeerinsel zu gelangen. Da die Türkische Republik Nordzypern international nicht als Staat anerkannt wird, bestehen auch keine Auslieferungsabkommen mit anderen Ländern.
Der 54-jährige Kanadier war am Dienstagmorgen am Flughafen von Larnaca im Zusammenhang mit der Aufdeckung eines mutmasslichen russischen Spionage-Rings in den USA festgenommen worden.
Er wurde vor einer möglichen Auslieferung an die USA gegen Zahlung einer Kaution von 26'500 Euro aber wieder auf freien Fuss gesetzt, seine Reisepapiere wurden einbehalten. Am Mittwochabend meldete sich der Mann jedoch nicht wie verfügt bei der Polizei.

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SDA-ATS