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In Deutschland haben die Lokführer am frühen Donnerstagmorgen wie angekündigt mit ihrem Rekordstreik im Personenverkehr der Deutschen Bahn begonnen. Da der Fernverkehr auch betroffen ist, fallen auch Verbindungen in die Schweiz aus.

Der Streik begann um 2 Uhr am Donnerstagmorgen und soll bis am Montag um 4 Uhr dauern, hiess es bei der Lokführer-Gewerkschaft GDL. Die Bahn reagierte mit Ersatzfahrplänen, um die wichtigsten Verbindungen aufrecht zu erhalten. Im Güterverkehr hat der Ausstand bereits am Mittwochnachmittag begonnen.

In der Schweiz waren bereits am Mittwochabend Nachtzüge nach Deutschland ausgefallen. Weitere Verbindungen nach und über Deutschland fallen teilweise aus oder es muss mit Verspätungen gerechnet werden. Die SBB rät den Reisenden nach Deutschland, sich kurzfristig im Internet, über den telefonischen Rail Service oder am Schalter zu informieren.

Sechster Streik

Es handelt sich bereits um die sechste Streikaktion im laufenden Tarifkonflikt. Die Gewerkschaft GDL hatte ein Schlichtungsangebot der Deutschen Bahn am Mittwochnachmittag abgeschmettert - und mit noch längeren Streiks gedroht.

Der seit dem frühen Morgen andauernde Streik fällt zusammen mit den Feiern zum 25. Jahrestag des Mauerfalls, zu denen in Berlin Hunderttausende Besucher erwartet werden, und mit dem Ferienende in den Bundesländern Bremen und Niedersachsen.

Viele Reisende in Deutschland setzen erneut auf Fernbusse und Mitfahrzentralen. Die Anbieter verzeichnen Rekordanfragen.

Die Gewerkschaft GDL will einen eigenständigen Tarifvertrag für Zugbegleiter durchsetzen, für die bislang die konkurrierende Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) verhandelt. Die GDL fordert zudem fünf Prozent mehr Einkommen und eine kürzere Wochenarbeitszeit.

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SDA-ATS