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Die bayerische Polizei fahndet nach einem zu lebenslanger Haft verurteilten Mörder. Der Mann war verschwunden, als Beamte ihn vergangene Woche verhaften wollten, wie der Straubinger Oberstaatsanwalt Klaus Dieter Fiedler am Mittwoch bestätigte.

Der 34-Jährige war bereits Ende vergangenen Jahres vom Landgericht Regensburg wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt worden, weil er seinen Onkel getötet haben soll. Er kam jedoch zwischenzeitlich auf freien Fuss, weil seine Verteidigung Revision gegen das Urteil und Beschwerde gegen die Haft eingelegt hatte.

Das Oberlandesgericht Nürnberg hob laut Fiedler im März dieses Jahres den Haftbefehl auf, weil es keine Fluchtgefahr sah. Der Bundesgerichtshof verwarf am 8. August schliesslich die Revision gegen das Urteil, so dass der Mann wieder verhaftet werden konnte.

Dieser Beschluss ging nach Angaben des Oberstaatsanwalts am Montag vergangener Woche bei der Staatsanwaltschaft ein. Als Beamte einen Tag später vor der Haustür des Mannes standen, war er nicht mehr da.

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SDA-ATS