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Neu geborene Rehkitze sind in diesem Sommer besonders gefährdet: Weil Wiesen demnächst zum zweiten Mal gemäht werden können und erste Gerstenfelder bald abgeerntet werden, könnten noch mehr Jungrehe den Erntemaschinen zum Opfer fallen als in anderen Jahren.

Normalerweise verstecken Rehgeissen ihre Kitze vor allem in Ökowiesen, wie die Berner Fachhochschule für Landwirtschaft (SHL) am Dienstag mitteilte. Weil die Vegetation wegen des warmen Frühlings der Zeit deutlich voraus ist, könnten heuer aber auch in Emdwiesen oder in Gerstenfeldern Kitze liegen, warnt die SHL.

Noch bis Mitte Juli müsse in hoch gewachsenen Pflanzenbeständen mit Jungtieren gerechnet werden. Nähern sich Füchse oder Greifvögel, flüchten die weissgetupften, geruchlosen Kitze nicht, sondern drücken sich flach auf den Boden, um den Feinden zu entkommen. Gegen die Messer der Mähmaschinen nützt diese Tarnung aber nichts.

Die SHL weist deshalb darauf hin, dass Felder und Wiesen vor dem Mähen nach Kitzen abgesucht werden sollten. Der Schweizer Tierschutz propagiert dafür ein Infrarot-Suchgerät. Die SHL selbst testet derzeit verschiedene andere Möglichkeiten für die Rehkitz-Rettung. Eine davon ist eine Drohne mit Thermobildkamera.

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SDA-ATS