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SBB-Chef Andreas Meyer (ganz links) präsentiert einen der selbstfahrenden Shuttles, die im Rahmen eines Pilotversuchs in ein bestehendes Verkehrs- und Mobilitätssystem integriert werden.

André Bissegger / sda

(sda-ats)

In Zug werden ab dem Sommer im Rahmen eines Pilotversuchs erstmals selbstfahrende Shuttles in ein bestehendes Verkehrs- und Mobilitätssystem integriert. Zwei selbstfahrende Fahrzeuge sollen zwischen dem Bahnhof Zug und dem Technologiecluster Zug verkehren.

SBB, Mobility Carsharing, Zugerland Verkehrsbetriebe (ZVB), Stadt Zug und der Technologiecluster Zug haben am Dienstag den Prototyp des Fahrzeugs vorgestellt.

Es handelt sich dabei um elektrisch betriebene Fahrzeuge der Firma Local Motors, die in Berlin hergestellt werden. Der Prototyp wird aktuell vom Hersteller in der deutschen Hauptstadt getestet.

In einer ersten Phase sollen die beiden selbstfahrenden Shuttles mit definierten Zwischenhalten zwischen dem Bahnhof Zug und dem Technologiecluster Zug eingesetzt werden. In der zweiten Phase, voraussichtlich ab 2018, sollen die Kunden innerhalb eines begrenzten Gebiets beliebig zu- und aussteigen können.

Der Pilotversuch soll bis Ende 2018 dauern. Danach wollen die Partner entscheiden, ob und wie die selbstfahrenden Shuttles in das Öffentliche Verkehrssystems von Zug integriert werden.

In der Stadt Sitten verkehren bereits seit letztem Sommer versuchsweise selbstfahrende elektrisch angetriebene Postautos. Sie verkehren zwischen dem Stadtzentrum und dem Bahnhof. Die Testfahrten sollen noch bis im kommenden Herbst dauern.

SDA-ATS

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